Gelauscht, gelacht, gesammelt

Kindermund tut Wahrheit kund oder ist eben einfach nur total witzig. Jedenfalls bringt ihr uns mit eueren Wortschätzen und Sprachspielereien zum Lachen!

Gelauscht und gelacht – die besten Sprüche und Versprecher aus der Klasse 4bIm Deutschunterricht übten wir immer wieder die verschiedenen Zeitformen der Verben. Das war nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam:

Wie sagt man denn „Ich winke.“ im Präteritum?             Ja, Ilai….                  „Ich wankte.“

Bilde die Perfektform von „Ich stinke.“ !                          Ja, Leon…               „Ich bin stinkig.“

Kannst du „Ich frisiere.“ ins Präteritum setzen?              Ja, Jonathan…       „Ich frisur.“

✤  ✤  ✤

Auch die Besuche von Frau Niemann von Klasse 2000 waren immer witzig. Frau Niemann: „Atmet alle so durch die Nase ein, dass euer Bauch ganz dick wird.“ Elba: „Geht nicht, bei mir wird der dünn!“

Frau Niemann: „Wisst ihr, was das ist?“ (zeigt ein Stethoskop) Paula: „Ja, das ist ein Höroskop!“

✤  ✤  ✤

Leons Brotdose war immer mit tollen Leckereien gefüllt, die von ihm ausgiebig kommentiert wurden: „Herr Selbmann, mit diesem Reis können Sie eine Kuh an die Wand kleben!“

„Heute hat meine Mama mir Brot mit gar nix mitgegeben.“ (Der Belag fand sich dann doch einzeln in der gut durchgeschüttelten Brotdose.)

✤  ✤  ✤

Während der Pausen konnte ich oft lustige Ereignisse beobachten. Leider hatte ich nicht immer gleich einen Zettel und einen Stift zur Hand, aber die folgende Szene werde ich nie vergessen. Auf dem Weg zum Papierkorb sang Jonathan ganz gedankenverloren und laut vor sich hin:           

„Ich bin die Heidi,

ich bin die Heidi,

ich singe für das Radio

für Geld!“

✤  ✤  ✤

Freddy erklärte in einer anderen Pause Adonisa einmal: „Ich habe zwar nicht so große Bauchmuskeln, dafür aber sehr viele kleine!“

✤  ✤  ✤

Im Unterricht durfte Adonisa einmal aussuchen, wer als nächstes dran sein sollte. Jakob wollte unbedingt und rief: „Bitte nimm mich! Ich mach’ auch Spagat!“

✤  ✤  ✤

Auf der Klassenfahrt sprachen wir über Eltern und ihre Kinder und ich erzählte, dass ich mich auch über ein Mädchen gefreut hätte. Daraufhin sagte Mia-Ida: „Warum haben Sie dann nicht mich bekommen?“