Harald, der Pflanzenkohleofen

„Harald, der Pflanzenkohleofen“ – gemeinsam mit Michaela Koschak – Nachhaltigkeit erlebbar gemacht

In unserem Projekt „Pflanzenkohleofen“ haben wir uns an vier spannenden Projekttagen mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung befasst. Dabei haben wir nicht nur theoretisch gelernt, was Nachhaltigkeit bedeutet, sondern auch aktiv daran gearbeitet, unsere Schule und Umwelt ein Stück nachhaltiger zu gestalten.

Tag 1: Die 17 Ziele kennenlernen

Am ersten Projekttag tauchten wir in die Welt der Nachhaltigkeit ein. Was genau bedeuten die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen? Warum sind sie so wichtig für unsere Zukunft? Mit vielen anschaulichen Beispielen und spannenden Diskussionen fanden wir heraus, dass es bei Nachhaltigkeit nicht nur um Umwelt- und Klimaschutz geht, sondern auch um soziale Gerechtigkeit, hochwertige Bildung, Gesundheit und vieles mehr. Ein besonders aufregender Moment war die Vorstellung des Pflanzenkohleofens „Harald“. Mit ihm kann aus pflanzlichen Resten wertvolle Pflanzenkohle hergestellt werden – ein umweltfreundlicher Dünger, der unseren Schulgarten bereichern soll. Danach wurde es praktisch! Ausgerüstet mit Handschuhen und Sammelkörben zogen wir in den Park, um Äste und Sträucher für unseren Harald zu sammeln.

Tag 2: Von Pflanzenresten zum nachhaltigen Dünger

Die gesammelten und nun getrockneten Pflanzenreste der letzten Woche waren nun unser Rohstoff für den nächsten Schritt. Nun kam der Pflanzenkohleofen „Harald“ zum Einsatz. Unter Anleitung lernten wir, wie aus den gesammelten Materialien Pflanzenkohle entsteht. Der Prozess war faszinierend – wir konnten hautnah erleben, wie Abfälle sinnvoll genutzt werden können, anstatt sie einfach zu entsorgen. Am Ende des Tages hatten wir einen natürlichen und nachhaltigen Dünger hergestellt, den wir bald in unserem Schulgarten verwenden werden.

Tag 3 und 4: Die 17 Ziele hörbar machen

Nachhaltigkeit bedeutet auch, Wissen zu teilen! Deshalb wollen wir unser Gelerntes auch weitergeben. Die Idee: Wir vertonen die 17 Ziele und machen sie für alle hörbar. In kleinen Gruppen übten wir fleißig Texte über die Ziele und nahmen die  Beiträge anschließend auf – fast wie richtige Radiomoderatoren! Es war spannend, die eigenen Stimmen aufzunehmen und zu hören. Dabei sind viele von uns über sich hinaus gewachsen. Am Ende hatten wir 17 kleine Hörbeiträge, die schon bald mit QR-Codes in unserer Stadt und Schule aushängen. So kann jeder Besuchende mehr über Nachhaltigkeit erfahren – einfach per Scan mit dem Handy.

Unser Projekt hat uns nicht nur gezeigt, wie wertvoll nachhaltiges Handeln ist, sondern uns auch zu echten Botschafterinnen und Botschaftern der Nachhaltigkeit gemacht. Wir hoffen, dass unser QR-Code viele Zuhörende findet und dazu inspiriert, selbst aktiv zu werden.