Am 04.03.2025 fand der Pädagogische Tag statt. Wir wollen Kinderrechteschule werden.
Eine bunt gemischte interessierte Gruppe aus Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen unseres Hortes, Referendarinnen und Praktikantinnen, FSJlerin, Elternvertreterinnen von Schule und Hort sowie die Vorsitzende des Fördervereins unserer Schule fanden sich im Klassenraum der Klasse 1b zusammen. Marion Perlich und Lukas Wolf, Trainerin und Trainer des UNICEF Kinderrechteschule-Programms führten uns durch den gemeinsamen gut gefüllten, spannenden und anstrengenden Tag.
In unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit in gemischten Teams wurden Inhalte diskutiert, Perspektiven eingenommen, interessante Ideen aufgegriffen, zusammengetragen und präsentiert. Dabei wurde deutlich, dass an unserer Schule bereits Wert auf Kinderrechte gelegt wird, jedoch auch Reserven offen sind und Kinderrechte bewusster in die tägliche Arbeit einbezogen und berücksichtigt werden können. Wie und in welcher Form, mit welchen Maßnahmen und Initiativen – das werden wir diskutieren und ausloten.
Denn Partizipation heißt nicht, dass alle machen, was sie wollen!
Es heißt, dass alle wollen, was sie machen…
Nach einer IST-Stand-Analyse sind in den Jahrgangsstufen Teilziele für die kommende Arbeit zu den Kinderrechten formuliert worden. Diese werden in der gebildeten Steuergruppe thematisiert. Aus den Überschneidungen ergeben sich gemeinsame Ziele und daraus Aufgaben, an denen wir als Schulfamilie gemeinsam arbeiten wollen. Dafür nehmen wir uns Zeit und gehen den Prozess gemeinsam, überlegt und ruhig an. Ein herausfordernder Auftrag wartet auf uns.
Nach diesem spannenden Pädagogischen Tag geht jede(r) mit einem Kopf voller individueller Gedanken nachhause. Nun heißt es Ordnung schaffen, sortieren, strukturieren und sich dann auch über Geschafftes freuen.
Die Schulleitung und die Hortleitung bedankt sich bei allen Teilnehmenden für Ausdauer, Offenheit und Vertrauen in unsere Arbeit.
Ein großer Dank geht an alle Eltern, weil Sie die Umsetzung unseres gemeinsamen pädagogischen Tages mitgetragen haben, indem Sie eine Betreuung für Ihr Kind organisieren konnten und Verständnis zeigten.
Frau Al Abri und Frau Karnagel übenahmen die Notbetreuung, auch das war eine große Unterstützung und verdient ein Dankeschön.

